Rezension Der Circle
Der Circle
" Es ist langsam so, als wären wir nie allein. Jedes Mal, wenn ich dich sehe, sind noch hundert andere Leute mit im Raum. Du schaust mich immer durch die Augenvon hundert anderen Leuten an." (Der Circle, Seite 153)
Genre: Science Fiction
Verlag: KiWi
Erscheinungsjahr: 2013 ( 2014 erstmals in Deutschland)
In einer Welt der Transparenz, in der Privatsphäre ein Fremdwort und Unwissenheit das schlimmste Übel ist, wie würde unsere Zukunft, die Gesellschaft aussehen und noch wichtiger: Wärst du Mitläufer oder Rebell?
Sich solch eine Situation vorzustellen mag anfangs etwas schwer und abstrakt sein. Der Bestseller Roman. Der" Circle" jedoch vermittelt dieses Szenario sehr lebhaft und real. Die 24-jährige Mae konnte sich beim erfolgreichen Unternehmen dem Circle einen Arbeitsplatz sichern. Dort hat alles mit der simplen Idee gestartet, sich nie wieder Passwörter merken zu müssen: eine Internet Identität für jeden, keine doppelten Identitäten und keine Anonymität mehr. Das "TruYou" ist entstanden. Mae erklimmt nun die Karriereleiter beim Unternehmen, bis ihr mysteriöser Kollege Kalden auftaucht und alles infrage stellt, woran sie glaubt.
Meiner Meinung nach, ist der Roman einer der Besten, die ich im Bereich der dystopischen Romane je gelesen habe. Es vermittelt deutlich die Botschaft: Gib nicht alles wahllos von dir Preis, lerne deine Privatsphäre zu schätzen und hinterfrage Dinge. Nachdem man dieses Buch gelesen hat ist man auch im Alltag viel aufmerksamer und achtet mehr auf solche Themen. Auch das Ende isr durch seine plötzliche und direkte Art sehr gut gelungen, was dieses Buch noch abrundet. Das einzige, was mich etwas gestört hat, war der etwas lange Anfang, bei dem man nicht genau wusste, worauf das Buch jetzt hinaus wollte.
Allerdings würde ich sagen, dass dieses Buch unbedingt von so vielen Menschen wie möglich gelesen werden muss, um auf das Thema aufmerksam zu machen, da es jeden etwas angeht.
Bewertung: 4,5 von 5 🐒
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